Abstract

Zweck: Ziel dieses Artikels ist es, drei verschiedene ethische Rahmenbedingungen zu diskutieren; einige der philosophischen Positionen zur Natur der Persönlichkeit kurz zu betrachten. Eine klare Betrachtung dieser Fragen zeigt die Komplexität der Entscheidungsfindung bei anhaltenden Bewusstseinsstörungen. Methode: Drei verschiedene ethische Rahmenbedingungen, Kantische Deontologie, Aktutilitarismus und Regelutilitarismus, werden beschrieben und drei verschiedene Darstellungen von Persönlichkeit vorgestellt und analysiert. Ergebnisse: Dies führt zu sehr unterschiedlichen Ansätzen für das Management von Patienten in permanenten vegetativen Zuständen (PVSs), die es ermöglichen, in allen Fällen für den Entzug der klinisch unterstützten Ernährung und Flüssigkeitszufuhr zu argumentieren, die Probleme von Fall zu Fall zu berücksichtigen oder weiterhin alle Patienten zu behandeln, was auch immer sie wünschen. Rückschlüsse: Diese Ergebnisse erklären, warum Ärzte häufig unterschiedliche Ansichten zur Behandlung von Patienten mit PVS haben, insbesondere im Hinblick auf den Entzug klinisch unterstützter Ernährung und Flüssigkeitszufuhr. Das Verständnis solcher Probleme kann Klinikern helfen, die Gründe für ihre Intuitionen im Zusammenhang mit dem Management von Patienten in PVSs klarer zu artikulieren.

  • Auswirkungen auf die Rehabilitation
  • Patienten mit anhaltenden Bewusstseinsstörungen stellen Kliniker und Familienmitglieder vor erhebliche Dilemmata.

  • Utilitarismus ist eine konsequentialistische Theorie, das heißt, es geht um das Ergebnis unserer Handlungen, um ihre Moral zu bestimmen. Es ist das Konzept, dass die richtige Handlung diejenige ist, die „die größte Menge an Gutem für die größte Anzahl“ zur Folge hat.

  • Die deontologische Ethik legt nahe, dass es bestimmte Arten von Handlungen gibt, die an sich falsch sind, unabhängig vom Ergebnis solcher Handlungen.

  • Die Persönlichkeit kann aus einer Vielzahl von Perspektiven betrachtet werden, einschließlich biologischer, relationaler, religiöser und psychologischer.

  • Das Verständnis verschiedener ethischer Rahmenbedingungen und der Natur der Persönlichkeit kann Klinikern helfen, die Gründe für ihre Intuitionen klarer zu artikulieren.

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