Meitnerium (Mt), ein künstlich hergestelltes Element der Transuranium-Gruppe, Ordnungszahl 109. Es wird vorhergesagt, dass es chemische Eigenschaften hat, die denen von Iridium ähneln. Das Element ist nach der in Österreich geborenen Physikerin Lise Meitner benannt.

chemische Eigenschaften von Unnilennium (Meitnerium) (Teil des Periodensystems der Elemente imagemap)
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Konzeptgrafik zum Periodensystem der Elemente.
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1982 synthetisierten westdeutsche Physiker am Institut für Schwerionenforschung in Darmstadt ein Isotop von Meitnerium mit der Massenzahl 266. Mit einem hochenergetischen Linearbeschleuniger bombardierten die GSI-Forscher unter der Leitung von Peter Armbruster etwa 10 Tage lang Bismut-209-Ziele mit Strahlen von Eisen-58-Ionen. Die resultierende Fusionsreaktion zwischen den Wismut- und Eisenatomen ergab nur einen einzigen Kern des neuen Elements; die Empfindlichkeit der verwendeten Detektionstechnik ließ jedoch wenig Zweifel an der Validität der Identifizierung. Das stabilste Isotop, Meitnerium-276, hat eine Halbwertszeit von 0,72 Sekunden.

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